Eine Ikea-Küche? Kaufen Sie lieber woanders!

Über den ersten Teil meines Küchenkaufs bei Ikea habe ich ja bereits bei etailment geschrieben. Und ich kann jetzt schon einmal das Fazit ziehen. Eine Ikea-Küche kommt mir nie wieder ins Haus. Damit kann ich noch nicht einmal etwas zur Qualität sagen. Denn ich habe noch gar keine.

Kundengespräch vs. unverbindliches Plaudern

Die Mitarbeiterin im Einrichtungshaus in Hamburg-Moorfleet schien ja das erste Gespräch für eine unverbindliche Plauderei gehalten zu haben, als sie meinte, es reiche „dicke“ wenn ich 4 Wochen vor dem Umzugstermin meine Küche final kaufe. Das erwies sich als falsch. Seit 10 Tagen sitze ich jetzt in meiner Wohnung mit einem leeren Raum. Weil das ja so „dicke“ reichte.

Die Lieferung – der Kunde ist gefragt

Am Samstag wurde die Küche geliefert. Der Hermes-Spediteur rief an und zur Sicherheit sagte ich, ich werde mit „Ikea Karte“ bezahlen. „Ja, ec-Karte“. „Nein, gerade nicht ec-Karte, fragen Sie lieber bei Ihrer Zentrale nach, wie das mit der Ikea-Karte geht“. Die Möbel kamen. Der Mann hatte keinen Schimmer. Dank internem Infosystem ermittelte er, dass er bei der Ikano-Bank anrufen muss. Leider war er dann schon überfordert, als die Dame am Telefon nach dem Rechnungsbetrag fragte. „Nein, das ist die Lieferscheinnummer. Der Kunde soll doch etwas bezahlen. Den Betrag brauche ich“. Ich zeigte ihm die Stelle auf dem Lieferschein und ließ die Dame wiederholen, dass nach dem Autorisierungscode die Rechnung bezahlt sei. Liebes Ikea-Marketing: Eure letzte Meile ist dermaßen unprofessionell, das lässt sich kaum beschreiben.

Der Küchenbauer

Am Vortag der Lieferung rief der beauftragte Küchenbauer an. Er sicherte das Erscheinen für heute um 9 Uhr zu. Dementsprechend wurde hier jetzt auch alles geplant. Übrigens, zahle ich 1.000 Euro für die Montage. Das ist also kein Almosen. Heute um 8 Uhr 45 rief nun ein Monteur an, um mir mitzuteilen, dass das Team, das eigentlich erscheinen sollte, sich leider krank gemeldet habe. Die haben Magen-Darm. Er wird das nun übernehmen, kann aber frühestens gegen Mittag da sein. Er meldet sich dann vorher.

Sie glauben nicht ernsthaft daran, dass die dann heute auch fertig werden, oder? Ich auch nicht. Und über dieses amateurhafte Auftreten verliert Ikea so gar kein Wort. Bei jedem anderen Unternehmen hätte ich bereits den Chef rundgemacht und mal gefragt, wer mir eigentlich 10 Tage Essen gehen bezahlt und die verlorene Zeit des heutigen Tages. Aber Ikea hat ja super Musik in der Warteschleife.

Fazit: Wenn Sie eine Küche brauchen. Kaufen Sie sie sonstwo, aber nicht bei Ikea. Denn Service ist hier exakt 0,00.

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