Freezers besiegen zahme Augsburger Panther (31.10.2014)

Knapp 7700 Zuschauer strömten am Freitag in die Hamburger O2 World. Anlässlich von Halloween putzen sich auch die Stadionsprecher zünftig für die gastierenden Augsburger Panther heraus.

Zäher Beginn im ersten Drittel

Hatten die Panther bei der ersten Begegnung in der ersten Minute bereits den Eindruck hinterlassen, noch im Bus zu sitzen, präsentierten sich die Augsburger deutlich angriffslustiger und fanden zu Beginn besser ins Spiel. Die Freezers zeigten sich (ob da tatsächlich ein Zusammenhang besteht, vermag niemand zu sagen) erneut an einem Mottospieltag nervös. Sowohl das körperbetonte Spiel der Augsburger als auch deren frühes Stören in der neutralen Zone brachten die Hamburger sichtlich aus dem Konzept. Es ging nicht viel zusammen und Thomas Oppenheimer etwa ließ nicht erkennen, wie der Abend weitergehen würde. Mit einem für die Hamburger durchaus schmeichelhaften 0:0 ging es in die Kabine.

Die sogenannte Leistung eines Roland Aumüllers

Hauptschiedsrichter war an diesem Abend Roland Aumüller. Dass ich kein besonderer Freund dessen Leistungen bin, zeigen diverse Beiträge hier. An dieser Stelle aber deutlich der Kommentar zu diesem Abend: Roland Aumüllers Art, an diesem Abend eine Partie zu “leiten” fängt an, die Gesundheit der Spieler zu gefährden. So stand Herr Aumüller dreimal (!) in unmittelbarer Nähe, als Brady Lamb ohne Einfluss auf das Spiel nehmen zu können, einen Hamburger Spieler per Crosscheck (2x) zu Boden streckte und einmal von hinten in die Bande donnerte. Die Reaktion des so genannten Unparteiischen bestand nicht in Anerkennung einer Strafe, sondern in dem in der Liga bekannten dümmlichen bauernschlauen Grinsen und der Geste, dass das schon nicht so schlimm gewesen sein konnte. Das ist schlicht unerträglich und eine Schande für die Liga.

Die Freezers wachen auf – die Gala des Thomas Oppenheimer

Sichtlich angriffslustiger kamen die Hamburger aus der Kabine. Es war Mathieu Roy, der die Freezers mit 1:0 in Führung brachte und im Powerplay ein schönes Tor von der blauen Linie erzielte. Dies war ein Dammbruch für eines dieser sportlichen Wunder, die im Eishockey nicht so selten sind. Denn jetzt folgte eine Gala des Thomas Oppenheimer. Erneut im Powerplay erzielte Oppi das 2:0 und lieferte mit seinen zwei Treffern im dritten Drittel einen lupenreinen Hattrick ab. Mit 4:0 entscheiden die Freezers die Partie für sich.

Während der Sieg aus meiner Sicht eindeutig in Ordnung geht, da die Panther am Ende doch zahn- und spielerisch etwas einfallslos wirkten, war das Ergebnis schmeichelhaft. Sebastien Caron lieferte eine sensationelle Partie ab und vereitelte in höchster Not zwei lupenreine Chancen der Panther.

Erstaunlicherweise wird der Keeper vom Hamburger Publikum nahezu ignoriert, während Kotschnew sich nur spektakulär auf den Puck werfen muss, um frenetisch mit Rufen wie “Dim-Dim-Dimitri” gefeiert zu werden.

Gut in Form an diesem Abend waren von Anfang an Sebastien Caron und (der etwas später in die Partie gekommene) Thomas Oppenheimer. Nicht unerwähnt lassen, sollte man aber auch den lupenreinen Faustkampf von Sam Klassen, der damit seine bereits in der EHCL gezeigten Fähigkeiten unterstrich.

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