YWriter 5 – inzwischen sehr ausgereiftes Tool für Vielschreiber

Über YWriter, der Software für Autoren und Schriftsteller hatte ich an dieser Stelle bereits vor einiger Zeit berichtet. Inzwischen liegt die Version 5 des Programms vor, die funktional gegenüber den Vorversionen deutliche Fortschritte gemacht hat. Geblieben ist erfreulicherweise die Lauffähigkeit unter Linux. Sie müssen lediglich Mono installiert haben, um in den Genuss des Werkzeugs zu gelangen. Insgesamt wirkt die Oberfläche deutlich aufgeräumter und strukturierter. Sehr gut gefallen hat mir die Option, die Dateien mit einem externen RTF-Editor bearbeiten zu können. Damit ähnelt YWriter jetzt einer Versionsverwaltung. Sie markieren den Abschnitt, den Sie bearbeiten wollen, führen einen Rechtsklick auf das Element auf und schreiben nun wie gewohnt in ihrer Textverarbeitung. Um Datenverluste zu vermeiden, müssen Sie allerdings unbedingt daran denken, dass Sie anschließend die Bearbeitung in YWriter auch wieder beenden. Erst danach werden etwa auch die Statistikfunktionen aktualisiert, die Sie über den Schreibfortschritt informieren. Natürlich ist die Software besonders nützlich für alle, die den Überblick über viele Charaktere, Orte und Handlungsstränge behalten wollen, ist aber auch dann hilfreich, wenn Sie umfangreichere Projekte zu schreiben haben. Während ich die Writer-Tools für OpenOffice immer etwas spröde und wenig zugänglich empfunden habe, ist YWriter eine enorme Erleichterung im Arbeitsalltag. Dazu zählen unter anderem auch die integrierten Reports, mit denen sich der Fortschritt der eigenen Arbeit messen lassen kann. So erkennen Sie auf einen Blick, ob ein Abgabetermin gefährdet ist, weil sie zu stark «hängen».

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