Ordnung in Ihren Finanzen mit Summate

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Schon länger wollte ich über Summate bloggen, habe es dann aber immer wieder aufgeschoben. Nun das Grundsystem gibt es bereits seit geraumer Zeit, allerdings räumen die Entwickler in ihrem Blog ein, derzeit nicht viel von derselbigen zur Weiterentwicklung und Pflege zu haben. Das werden Sie auch gleich feststellen, wenn Sie mit dem Firefox das Angebot besuchen, denn der Browser meckert erst einmal über ein abgelaufenes Zertifikat. Das ist natürlich wenig vertrauenserweckend für eine Anwendung, die sich mit Finanzen beschäftigt. Nun handelt es sich bei Summate aber nicht um eine Anwendung für das Homebanking, sondern um eine Form des elektronischen Haushaltsbuchs verkleidet in ein schickes Web 2.0-Design. Aber der Reihe nach:

Die Benutzung von Summate ist kostenlos und die Eröffnung eines Benutzerkontos unkompliziert und vor allem schnell erledigt. Einmal eingloggt können Sie auch sofort daran gehen, ihre ersten Konten anzulegen. Diese werden alle offline betrieben, eine Kommunikation mit Ihrer Bank erfolgt nicht.

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Sie können beliebig viele Konten einrichten. Als besonderes Extra bietet Summate die Option, die elektronischen Kontoauszüge einiger Institute zu importieren. Diese Funktion habe ich allerdings nicht getestet. Die Einrichtung eines Kontos ist schlicht gestaltet. Weitergehende Details zu einem Konto lassen sich nicht anlegen.

Direkt von der Übersichtsseite aus buchen Sie dann Ihre Umsätze. Neben Buchungsdatum und dem Verwendungszweck werden auch noch das Konto und die verwendete Kategorie abgefragt. Diese können Sie völlig frei einrichten, spätestens hier sind Sie aber bereits mit jeder x-beliebigen Finanzsoftware besser bedient. Denn während diese Programme bereits eine mehr oder weniger beeindruckende Zahl an vordefinierter Kategorien anbietet, geben Sie diese bei Summate vollständig selber ein, was eine mühsame Kleinarbeit ist, wenn Sie eine große Kategorientiefe benötigen.

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Wenn Sie regelmäßige Buchungen vorzunehmen haben, wie etwa Miete oder Stromvorauszahlungen, können Sie sich Arbeit sparen und legen für solche Kontenbewegungen Daueraufträge ein. Ist das Ausführungsdatum erreicht, wird die Buchung dann auf dme Konto in Wert gestellt.

Über Ihre Zahlungsströme informieren Sie sich in Form von Abfragen über frei wählware Zeiträume. Auch grafische Auswertungen sind möglich, von denen Sie allerdings auch keine Wunder erwarten sollten.

Fazit: Wer einen tiefergehenden Einblick in seine Geldströme benötigt oder aber eine umfassende Budgetplanung und -überwachung wünscht, greift nach wie vor bisher zu Quicken, Wiso oder GNUCash. Wem es aber genügt, ein einfaches Haushaltsbuch zu führen, aber zu faul ist, die Tabellenkalkulation zu nutzen, ist bei Summate gut aufgehoben. Allerdings sollten sich die Entwickler schleunigst um die abgelaufenen Zertifikate kümmern, damit die Nutzer nicht das Vertrauen in den Service verlieren. Ein einfaches Bekenntnis im eigenen Blog ist da zu wenig.

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2 Antworten auf Ordnung in Ihren Finanzen mit Summate

  1. Summate.de 27/8/2008 at 17:02 #

    Hallo,

    wir sind gerade durch Google auf deinen Bericht gestoßen. Vielen Dank soweit. Mittlerweile hat sich unsere zeitliche Situation gebessert – u.a. wurde das SSL Zertifikat bereits aktualisiert. Gruß Oliver + Sebastian (www.summate.de)

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  1. Deine Finanzen » Windhundprinzip - Arschkartenprinzip - Die meisten .eu-Registrierungen aus Deut… - 1/9/2008

    […] Die Vergabe ist doch ein absoluter Witz. Die guten Domainnamen wurden durch windige Beneluxtrademarkreservierer abgegriffen, die sie dann weiterverscheuern. Wer kann, wartet gemütlich ab und erklagt sich seine Domain später. Für Namensdomains musste man notariell beweisen, dass man so heißt. Da ist der Bundesgrenzschutz realistischer… der glaubt, was im Pass steht. Und für den Rest entscheidet (für den Kunden) nicht, wer am schnellsten war, sondern wer rein zufällig den schnellsten Registrar hatte. Ergebnis: Auch hier wird wieder weiterverkauft. Ach ja, und nochmal Strato: Keine Rückmeldung, keine Registrierung bis jetzt. Gottlob ist das ein seltener Begriff… immer noch frei. Man hätte gleich eine Verlosung bzw. Versteigerung ansetzen können, dann hätte die EU noch mehr verdient… Obwohl, so hat man in der Sunrise auch bei Leuten abgesahnt, die leer ausgegangen sind. Sowieso ein idiotischer Hype. Ob eine Seite erfolgreich ist, hat kaum was mit dem Namen zu tun, sondern mit gutem und suchmaschinengerechtem Inhalt. Auf die “finanzen.eu” etc Direkteingeber ist doch gesch…. Naja eusucks.eu ist auch schon weg. […]

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