Google Mail – Speicherplatz ohne Ende

Ich habe gerade beim Lesen einige Mail in meinem Postfach bei Google Mail festgestellt, dass der Speicherplatz dort immer weiter anwächst. Inzwischen stellt mir Google 2,5 GB kostenlos zur Verfügung. Schön, dass sich die Ankündigung, die Postfachgröße ständig zu erweitern als wahr erweist.

Apropos: Wer immer noch keinen Account hat. Aktuell sind erneut 100 Einladungen frei. Einfach im Kommentar seine E-Mail-Adresse hinterlassen. Ich lade dann ein!

GMail statt Googlemail

Wer sich für eine Einladung zu Googlemail interessiert: Dank des Markenrechtsstreits erhalten Anwender aus Deutschland ja nicht mehr die Domain “gmail.com” sondern “googlemail.com”. Das sieht natürlich deutlich weniger cool aus.

Wenn Sie eine Einladung erhalten und auf den Link klicken, überprüft Google aus welchem IP-Bereich Sie kommen. Da sich diese geografisch zuordnen lassen, können Sie machen, was Sie wollen, Ihr Account wird auf “googlemail.com” enden.

Dennoch gibt es eine Möglichkeit, an die ursprüngliche Domain zu bekommen. Sie klicken dazu einfach auf den Link der Einladung. Wenn sich die Seite im Browser aufgebaut hat, füllen Sie noch nichts aus. Am Ende der URL finden Sie einen Eintrag “gd=1”. Diesen ändern Sie zu “gd=0” und drücken die Eingabetaste für einen Reload der Seite. Damit steht der Endung “@gmail” nichts mehr im Wege.

Typo 3 Fanzine “T3N”

Da liegt es also vor mir: die Erstausgabe von T3N dem neuen “Magazin für Typo3 und OpenSource-Technologien”. Der Untertitel verspricht viel und der Preis von 8 Euro ist auch ganz ordentlich. Die Erwartungen sind damit hoch gesteckt.

Aufmachung und Layout: Die gewählten Typen sind modern, das Layout zweispaltig und wenig spektakulär. Die Herausgeber betonen, dass das Magazin in Typo3 selbst entstanden ist und mittels XML und XSLT das PDF für die Belichtung exportiert wurde. Das Fehlen eines professionellen DTP-Programms in der Layoutphase ist dem Heft gelegentlich anzumerken. Insbesondere bei den Laufweiten und Trennungen gäbe es noch viel Bedarf zur Optimierung. Der optische Gesamteindruck ist somit etwas zwiespältig. Einerseits gibt es zahlreiche Seiten, die so auch aus anderen Fachblättern stammen könnten, andererseits aber auch Stellen, die merkwürdig unfertig aussehen.

Inhalt:: T3N wird seinem Anspruch, auch über andere Technologien zu berichten, zumindest in seiner Erstausgabe nicht gerecht. Das einzige Thema des Heftes ist Typo3 selbst. So ist ein Interview mit dem Initiator des Projekts genauso zu lesen, wie eine Vorschau der Vorträge der TYCON.

Das ist alles nett und mit bewundernswertem Engagement geschrieben. Das Heft erinnert aber an ein Fanzine auf höheren Niveau. Mit Ausnahme eines Fachbeitrags zum Thema “Zugriff von Typo3 auf LDAP” hat der Leser wenig Nutzen von der Lektüre. Das Gros des Inhalts kratzt seltsam an der Oberfläche des CMS. Für dem Preis ist das einfach zu wenig Substanz. Ganz in der Tradition von Fanzines erweckt T3N in mir den Eindruck von “l’art pour l’art”. Ein Profil oder eine dezidierte Zielgruppe scheint noch nicht zu existieren.

Man darf auf die Fortführung des Projektes aber gespannt sein. Die Folgeausgabe ist bereits angekündigt. Dass ich persönlich Typo3 für deutlich überschätzt halte, habe ich an dieser Stelle bereits einmal geschrieben. Dazu passt ein Vergleich von Content Management Systemen, den Wolfgang ausgegraben hat. Dort kommt Typo3 nicht gerade gut weg.